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Der Havaneser
Der Havaneser gehört zu den Bichonrassen. Das Wort Bichon kommt aus dem Französischen und bedeutet "verhätscheln".
Seinen Ursprung hat der Havaneser in Kuba, er ist nach der Hauptstadt Havanna benannt. Wie diese Rasse entstanden ist, ist nicht sicher belegbar. Populär war er im 17. Jahrhundert bei den Damen des Adels. Danach verlor sich seine Spur. Er gehörte bis vor kurzem zu den eher selteneren Kleinhunderassen. Es ist jedoch einigen Exilkubanern in Amerika zu verdanken, das diese Rasse gerettet werden konnte.
Der Havaneser ist ein sehr sportlicher Hund, sein Gewicht liegt zwischen 3,5 und 6 kg. Der Fang ist lang, seine Körperproportionen rechteckig, seine Rute trägt der Havaneser über dem Rücken.
Sein Haar ist lang, glatt bis wellig und seidig in der Struktur. Die Farben sind beige in allen Schattierungen, grau, schwarz und es gibt alle Farben auch in Verbindung mit weiß.
Der Charakter ist fröhlich, aufgeschlossen und er hängt sehr an seinen Menschen. In der Not würde er diese auch mit großem Mut verteidigen. Dem Havaneser sagt man eine außergewöhnliche Intelligenz nach. Er ist sehr gelehrig und kleine Kunststücke erlernt er im Nu.
Havaneser spielen sehr gerne, sie lieben Kinder als Spielkameraden und eignen sich auch für Dog Dance und Agility.
Bei regelmäßiger Pflege ist der Havaneser für einen Langhaarhund recht pflegeleicht. Er hat keine Unterwolle und dadurch auch keinen saisonbedingten Haarwechsel.
Der Havaneser passt sich seinem Familienrudel hervorragend an, steht er im Mittelpunkt seiner Familie ist er ein glücklicher Hund. Kurz gesagt: der Havaneser ist ein Hund mit einem Herzen aus Gold.
© Text: Sigrid Schleuß / Carolin Poetzschke




